Feuer und Eisen sind die Wahrzeichen des Kulturparks Eisenstraße, dem dieser Skulpturen-Garten gewidmet ist. Der Landstrich rund um Waidhofen an der Ybbs pflegt seine traditionsreiche Geschichte vom Eisen, dem schwarzem Gold.
Leitfarbe der Bepflanzung ist rot und steht symbolisch für das Element Feuer. Als kunstvolle Gegenstücke präsentieren sich abstrakte Eisenskulpturen. Auf einem Schuttkegel aus Dolomit und Kalk wurden als Vertreter der artenreichen Wildflora der Eisenwurzen-Region Eisenhut, Wolfsmilch und Winterschachtelhalm gepflanzt.
Daraus erhebt sich auf starken Trägern ruhend ein den Garten überspannender Fachwerkträger mit einem Hörsessel. Wer hier Platz nimmt, kann per Knopfdruck interessanten Geschichten über die Eisenstraße lauschen. Stahlbänder umrahmen die Pflanzenbeete und zwischen Stauden verstärken einjährige Frühjahrs- und Sommerblüher das flammende Farbenspiel.
Goldgelb, orange und rotfarbige Tulpen und Narzissen, gefolgt von Tagetes und bronzeäugigen Sonnenhüten umspielen die kühl-metallenen oder rostfarbenen Skulpturen. Taglilien mit bezeichnenden Namen wie „Hexenritt“ oder „Burning Daylight“ und Gräserstreifen aus Reitgras „Karl Förster“ gliedern das feurige Eisenthema.
Winkler Garten- und Landschaftsplanung
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