Wichtige Informationen

Hunde

Bitte beachten Sie, dass Hunde im eintrittspflichtigen Bereich der GARTEN TULLN leider nicht erlaubt sind. Ausgenommen sind Blindenführhunde, Servicehunde und Signalhunde.

Im umliegenden Augebiet gibt es ausreichend Auslaufmöglichkeiten.

 

Rollstühle und Kinderwägen

Das gesamte Gelände der GARTEN TULLN, inklusive Baumwipfelweg, ist Rollstuhl- bzw. Kinderwagengerecht. Rollstühle können bei Bedarf an der Kassa der GARTEN TULLN kostenlos gegen Pfand ausgeliehen werden.

 

Fahrräder

Fährräder sind im eintrittspflichtigen Bereich der GARTEN TULLN leider nicht erlaubt. Fahrradständer stehen beim Eingang bereit.
Fahrradboxen finden Sie beim Haupteingang (Pfand € 1,00).

 

Stromtankstelle

Für alle die mit dem Elektroauto anreisen gibt es die Möglichkeit am Parkplatz 1 der GARTEN TULLN das Auto aufzuladen. Es sind 2 Steckdosen mit einer jeweiligen Leistung von 2 kW vorhanden. Um die Ladeinfrastruktur in Tulln nützen zu können, ist eine Erstanmeldung nötig. Dazu muss nur der "QR-Code" an der Ladesäule mit dem Smartphone gescannt werden. Anschließend wird man auf die Anmeldeseite geleitet. Dort ist eine einmalige Anmeldung nötig, damit die Ladesäule den Kunden in Zukunft auch "wiedererkennt".

In weiterer Folge muss die Ladedauer angegeben werden. Anschließend erfolgt eine Bezahlung per PayPal oder Kreditkarte, wie es auch bei vielen anderen Ladesäulen üblich ist. Nach Abschluss der angegebenen Ladedauer wird die Stromversorgung unterbrochen. 

Ladekosten

1h € 2,50
2h € 5,00
3h € 7,50
4h € 10,00

 

Sturm und Gewitter

Wir bitten Sie folgende Warnungen zu beachten:

Ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h ist DIE GARTEN TULLN behördlich verpflichtet, den Baumwipfelweg, den Kinderspielplatz und die Auwaldinsel aus Sicherheitsgründen für die Besucher zu sperren.

Ab einer Windgeschwindigkeit von 80 km/h ist DIE GARTEN TULLN verpflichtet, das gesamte Gelände aus Sicherheitsgründen für die Besucher zu sperren.

Bei einem aufziehenden Gewitter ist DIE GARTEN TULLN verpflichtet, den Baumwipfelweg (Blitzschlag) aus Sicherheitsgründen zu sperren.

 

Hausordnung

Bitte beachten Sie die Hausordnung der GARTEN TULLN.

Besonders hinweisen möchten wir auf den Punkt 2.3:
DIE GARTEN TULLN übernimmt keine wie auch immer geartete Aufsichtspflicht gegenüber Minderjährigen oder sonst zu beaufsichtigenden Personen. Die Besucher, in deren Begleitung sich solche Personen befinden, trifft die ausnahmslose und ununterbrochene Aufsichtspflicht; die Besucher haften für diese Personen.

 

EMAS

Seit 2014 sind wir nun EMAS zertifiziert und freuen uns über die im Juni 2014 erfolgreich abgeschlossene Validierung. EMAS steht übrigens für "Eco-Management and Audit Scheme" und ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, welche die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen unterstützt. Hierzu wird jährlich eine aktuelle Umwelterklärung erstellt.

Hier finden Sie die EMAS Umwelterklärung 2018

Wir sind stets bemüht, unser Umweltmanagement weiter zu verbessern. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen und Ideen per Mail an nina.koenig@diegartentulln.at

 

Eschentriebsterben

Das Eschentriebsterben ist eine aus Ostasien eingeschleppte Pilzkrankheit. Auslöser ist das Falsche Weiße Stängelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus). Es befällt in ihrer Heimat dortige Eschenarten, verursacht an ihnen aber keine Schäden. An unseren heimischen Arten, der Gewöhnlichen Esche (Fraxinus excelsior) und der stark gefährdeten Donau-Quirl-Esche (Fraxinus angustifolia subsp. danubialis), entstehen aber schwere Schäden, die üblicherweise mit dem Zusammenbruch des Baumes enden.

Der Pilz befällt zunächst die Blätter der Esche und wandert dann in die Äste ein. Befallene Blätter welken zum Teil, Äste sterben ab und werden abgeworfen. Es werden verstärkt neue Äste gebildet, die sich aber auch nicht lange halten können. So entstehen Stämme mit zahlreichen eigenartig nah am Stamm wachsenden kurzen Trieben. Alte Eschen können aber auch sehr unauffällig befallen sein und keine Wuchsveränderungen zeigen.

Aus herbstlichem Falllaub befallener Äste wachsen im Juni des Folgejahres bei feuchtem Wetter die weißen Fruchtkörper, deren Sporen für den Neubefall verantwortlich sind. Befallen werden Blätter, aber bei Verletzungen auch die Stammfüße von Eschen. Zwischen den dadurch entstehenden Stammfußnekrosen und den Befall in den Kronen gibt es keinen Zusammenhang.

Während andere „Baumsterben“, etwa Ulmensterben, Eichensterben etc. zu einem langsamen Verfall des Baumes führen, die Bäume üblicherweise lange stehen bleiben und von ihnen keine Gefahr ausgeht, fallen vom Eschentriebsterben befallene Bäume oft plötzlich um. Der Befall der Kronen schwächt das Wurzelsystem auch bei sonst unauffällig befallenen Bäumen. Das geschwächte Wurzelsystem wird von Hallimasch (Armillaria-Arten) befallen und teilweise zersetzt. Der Baum hält nur mehr wenige funktionsfähige Wurzeln und opfert den Rest. Somit kann der Baum bis zuletzt grün bleiben, büßt aber seine Standfestigkeit ein. Auch für Baumsachverständige ist es oft nicht möglich, die Standfestigkeit zu beurteilen. Es hat sich gezeigt, dass für sicher befundene Bäume zwei Wochen nach Begutachtung fallen können.

Aus ökologischer Sicht ist es natürlich sinnvoll, befallene Bäume stehenzulassen und so die Auslese toleranter oder gar resistenter Pflanzen zu fördern. Da keine Übertragung durch befallenes Holz möglich, kann auch wirtschaftlich nicht genutztes Holz liegenbleiben, da Totholz ökologisch sehr wertvoll ist. Im Fall von Tulln handelt es sich um einen stadtnahen Aupark mit starker Nutzung (Kleingartensiedlung, Gartenschau, Parkplätze für das Messegelände etc.). Aus diesem Grund war die Fällung des Bestandes unumgänglich. Nur die wenigen Exemplare anderer Baumarten konnten stehenbleiben.

Altbäume

Die nach Fällung der Eschen übriggebliebenen Bäume stellen eine weitere große Herausforderung dar. Es sind teils großwüchsige alte Pappeln, teils Stiel-Eichen und andere. Durch das plötzliche Freistehen wirken stärkere Windlasten auf die Bäume ein, denen der Baum mitunter nicht gewachsen ist. Auch die Besonnung der Stämme kann zu Problemen – Verbrennungen, Nekrosen, Frostrissen etc. – führen.

Je nach Alter und Art können Bäume reagieren und durch gezieltes Festigkeitswachtum oder Wurzelwachstum mehr Standsicherheit oder Bruchsicherheit erlangen. Nicht alle Bäume werden dazu fähig sein. Daher werden in den nächsten Jahren möglicherweise noch weitere Bäume gefällt werden müssen. Eine regelmäßige Überprüfung der Standsicherheit und Bruchsicherheit ist nötig.