Kunst im Garten

Auf Einladung von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich weben Künstler und Künstlerinnen ihr Schaffen in den Kontext der Gartenschau ein. 

Der britische Künstler Nils Norman ist bekannt für seine utopisch anmutenden stadtplanerischen Gestaltungsideen. Mit einer Schilder-Installation entlang des Gehwegs von der Seerosenbrücke zur Gartenschau will er auf das Thema Ökologie und Umwelt aufmerksam machen.

Dan Perjovschi, rumänischer Künstler, Schriftsteller und Karikaturist bearbeitet in seinen Werken vor allem das Thema Klimawandel. Ein Teppich aus Keramikfliesen in der Nähe des Baumwipfelweges ist gestalterischer Untergrund für seine ironisch-kritischen Zeichnungen.

Mitten im Wald befindet sich die Skulptur des Berliner Künstlers Klaus Weber. Flankiert von drei alten knorrigen Fichten sitzt ein lebensgroßer Schimpanse tief in Gedanken versunken, als bildnerische Kritik am anthropozentrischen Weltbild.

Die österreichische Künstlerin Ines Doujak zeigt das Wechselspiel von Natur und Kultur, symbolisiert durch eine Liebesgeschichte aus der griechischen Mythologie. Als Platz dafür hat sie den Teich beim Besucherzentrum gewählt.

Emese Benczúr stammt aus Ungarn. Die dekorative Kunst vor allem mit Stoffen ist ihre künstlerische Heimat. Ein Stück Auwald wird durchwoben von Moskitonetzen, zum Durchschreiten gedacht, um dann durch einen Blick zurück eine „geheime Botschaft“ zu entdecken.

Erich Schröter (Glasermeister) und Christine Weiser (Malerin) sind ein Künstlerteam aus Ziersdorf im Weinviertel, das sich seit einiger Zeit mit verschiedensten Kunstobjekten aus Verbundglas für Garten und Haus beschäftigt. Die auf dem Festgelände platzierten Blumen wurden aus Glas, Eisen und Inspiration geschaffen um das ganze Jahr die Menschen ins STAUNEN zu versetzen - wie schön doch unsere Mutter Erde ist - und was wir aus ihren Rohstoffen formen können!

  • VALERIE heißt die orange Blume und sie bezaubert den Garten mit KREATIVITÄT und SCHAFFENSKRAFT!
  • SAPHIRA die blaue Blume blüht für die TRÄUME und die PHANTASIE!
  • ARABELLA nennt sich die rote Blume und sie steht für die SCHÖNHEIT und für CHARISMA in diesem Garten!

Ingeborg Raus arbeitet mit international lesbaren Piktogrammen, Symbolen und Apps unserer Zeit und verbindet diese mit Menschen ihrer Umgebung, allerdings verwandelt sie diese in Bildzeichen und erzählt damit Geschichten. Diese können zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen bzw. werden von der Künstlerin als Sozialkritik positioniert.

Objekt 1: Das Sujet der Stele gehört zur Werkserie "Jung - Schön - Erfolgreich - Angepasst".  Herr Neubert wünschte sich Entwürfe aus dieser Werkserie. In dieser Serie beschäftigt sich die Künstlerin mit jungen Menschen, die sich innerhalb der gesellschaftlichen Anforderungen bewähren sollen bzw. müssen.

Objekt 2: Die Scheibe zeigt ein Piktogramm, welches die Künstlerin aus dem Kontext herausgelöst hat und ist der Werkserie "Bildzeichen - Interpretation - Kommunikation" zuzuordnen. Der weibliche Fluchtweg vor einem architektonischen Hintergrund verweist auf Ordnungssysteme. Durch die Verbindung von Piktogramm und Schmetterling entsteht ein Wandel. Der Schmetterling ein wundervolles zartes Geschöpf, das freudig durch die Lüfte segelt, löst das Negative auf und zeigt uns das Positive, das Schöne in dieser Welt.