Aktuelles aus den Gärten

Oktober-Clematis / Rispenblütige Waldrebe

Clematis terniflora

An der Lagerhütte neben dem Bauerngarten blüht zurzeit diese Waldrebe. Die Art ähnelt der heimischen Waldrebe, hat ähnlich kleine Blüten, blüht aber um Monate später. Sie verströmt einen betörenden Duft, der auch an kühlen Herbsttagen, sogar aus einiger Entfernung, wahrzunehmen ist.

Wir schneiden sie jedes Frühjahr stark zurück, da sie an den neuen Trieben besonders stark blüht und sonst gerne im unteren Teil kahl wird. Trotzdem klettert sie drei bis fünf Meter hoch.

 

 

Papiermaulbeerbaum

Broussonetia papyrifera

Im Arboretum gleich neben dem Eingang zum Bayrischen Biergarten steht dieser sehr anspruchslose Großstrauch. Im Gegensatz zu den echten Maulbeeren sind die Früchte nicht essbar, das Laub aber dafür umso attraktiver. Seinen Namen hat er von der Verwendung der Rinde in der Erzeugung von Chinapapier. Er  ist zwar frosthart, benötigt aber sommerliche Wärme um gut zu gedeihen. Er trotzt Hitze und Trockenheit und ist als junge Pflanze äußerst raschwüchsig.

 

 

 

Mammutblatt

Gunnera tinctoria

Im Recyclinggarten am Rand des Teiches fällt eine Pflanze mit riesigen Blättern auf.

Mit einem dicken Schutz aus Laub ist die aus Südamerika stammende Pflanze auch bei
uns winterhart. Die Blätter gehören mit bis zu eineinhalb Meter Durchmesser und zwei Meter langen Stielen zu den beeindrucktesten Erscheinungen im Pflanzenreich. Im unteren Teil des Blattstiels leben Blaualgen welche Stickstoff aus der Luft fixieren und der Pflanze zur Verfügung stellen.

Unsere Pflanze ist erst drei Jahre alt und noch nicht ganz ausgewachsen, organische Düngung im Frühjahr und der unbeschränkte Zugang zu Wasser am Teichrand  sorgen aber schon für üppiges Wachstum.

 

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